
März 2026 | Region Cherson, Ukraine
In Cherson gehört der Krieg weiterhin zum Alltag. Russische Artillerie- und Drohnenangriffe gefährden insbesondere die Menschen, die in den frontnahen Gemeinden am Dnipro verblieben sind. Viele von ihnen sind älter, gesundheitlich eingeschränkt oder können ihre Wohnorte nicht ohne Hilfe verlassen.
Bravery unterstützt deshalb gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen mehrere humanitäre Projekte in der Region. Allein durch unsere regelmäßigen finanziellen Zuwendungen von monatlich mindestens 5.000 Euro können die Helfer vor Ort ihre Arbeit fortsetzen.
66 Krankenfahrten, acht Evakuierungen und 60 instand gesetzte Wohnungen: Diese Zahlen zeigen einen Ausschnitt unserer gemeinsamen Arbeit der vergangenen Monate.
Ein wichtiger Bestandteil ist der kostenlose Sozialtaxi-Dienst. Er bringt ältere Menschen und Personen mit Behinderungen zu Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen. Innerhalb von vier Monaten konnten durch Spenden 66 Fahrten finanziert werden – auf Straßen, die immer wieder unter Beschuss geraten.
Besonders gefährlich sind Evakuierungen aus den Dörfern entlang des Dnipro. Unsere Partner setzen dafür auch gepanzerte Fahrzeuge ein. Seit November wurden acht Evakuierungen durchgeführt, um Menschen in Sicherheit zu bringen, die ihre Wohnorte nicht mehr selbstständig verlassen konnten.
Gleichzeitig unterstützen wir die Reparatur beschädigter Wohnhäuser. Innerhalb von vier Monaten wurden 60 Wohnungen instand gesetzt. Oft geht es dabei um grundlegende Arbeiten an Fenstern, Dächern und beschädigten Gebäudeteilen, damit die Bewohner in ihren Häusern bleiben können.
Unsere Hilfe umfasst darüber hinaus die laufenden Kosten der lokalen Hilfsorganisationen: Personal, Diesel, Baumaterial, Werkzeuge, Lebensmittel und Mieten. Hinzu kommen Sachspenden wie Generatoren, Tourniquets und Schutzausrüstung.
Humanitäre Hilfe endet nicht mit der Übergabe von Hilfsgütern. Sie muss auch die Menschen finanzieren, die vor Ort täglich unter gefährlichen Bedingungen arbeiten.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die diese Arbeit ermöglichen.




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